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 Kaffeehaus auf Minion

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Storyteller
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Gamemaster
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BeitragThema: Kaffeehaus auf Minion   Fr Dez 16 2016, 01:05

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Sho Abarai
Anzahl der Beiträge : 32
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BeitragThema: Re: Kaffeehaus auf Minion   Fr Dez 16 2016, 23:26

Ivy|Sho come from: Verschneite Straßen von Minion

Getuschel und Gegaffe, dies kannte der Afro zur Genüge. Doch scheinbar war das Verhalten der Dorfbewohner für Ivy peinlich. Sie war hier aufgewachsen und mochte wohl auch die Dorfbewohner, doch konnte sich nicht wirklich mit ihnen identifizieren. Ob das nun an ihrer Einstellung oder ihres jugendlichen, rebellischen Alters lag, erschloss sich ihm noch nicht so richtig, doch war es ein etwas, mit dem sie sich nicht anfreunden konnte. Soviel las er aus ihrem Verhalten heraus.
Es wurde still um die Beiden, ehe sie das Kaffeehaus betraten. Ivy kündigte schon an, dass dieses nichts besonderes war, aber sie dennoch stolz drauf waren. Der Türrahmen war etwas niedrig angesiedelt, was ihn dazu zwang gebeugt einzutreten. Innerhalb des Gebäudes konnte er sich wieder einigermaßen gut bewegen und seine volle Körpergröße ausleben.
"Hier lässt's sich chillen", gab er knapp von sich, ehe er einen Tisch anpeilte und sich einen Stuhl herauszog. Auf diesen setzte er sich und betrachtete das Kaffeehäuschen genauer. Es war in hellen Farben gehalten, während das Mobiliar eher in dunklen Brauntönen gehalten war. Es wirkte wie ein krasser Kontrast zum eigentlichen Gebäude und richtete seine Aufmerksamkeit auf die Sitzgelegenheiten, beinahe schon anmaßend und fordernd.
Der Afro nahm es so hin und fragte sich, ob die Kleine hier wohl nebenbei arbeitete, wenn sie dieses Lokal schon als geeignet für ihre Unterhaltung ansah.
"Yo, Kleines. Wenn du Urlaub machen würdest...wo würdest hinfahren?"
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Katsuki
Anzahl der Beiträge : 28
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BeitragThema: Re: Kaffeehaus auf Minion   Sa Dez 17 2016, 00:13

Ivy empfand das altgewohnte Ambiente des Kaffeehauses als ein wenig überdrüssig, aber das nannte man dann wohl die Macht der Gewohnheit. Fakt ist, dass es sich seit ihrer Geburt scheinbar noch nie verändert hat, außer dass die Stühle und Tische mal gegen ein paar neue ausgetauscht wurden. Aber solange ihre neue Bekanntschaft kein Problem mit dem Interieur hatte, hatte sie auch keinen Grund sich unwohl zu fühlen. Während die beiden sich hinsetzten, bemerkte Ivy den penetranten Blick des blonden Journalisten, der vor einigen Monaten auf die Insel gezogen war und hier nun eine Art... Ja, wie ließ es sich am besten beschreiben? Er hatte sich ein Haus am Rand der kleinen Stadt gekauft und verfasst dort Artikel für irgendeine Zeitschrift der Weltregierung. Sie würde ihn nicht als bösen Menschen bezeichnen, aber die berechnende Art und Weise wie er sich die Sympathie der Menschen erkaufte war ihr zuwider. Es war fast so als wolle er sich mit allen gut stellen, obwohl dazu nicht mal Grund bestand. Oder hatte er so ein gekränktes Selbstbild, dass jeder ihn zu mögen hatte? Sie selbst würde darauf jedenfalls nicht eingehen.
"Ja, ich komme manchmal hierher wenn mir langweilig ist." antwortete sie schließlich schlicht auf den Kommentar des Afros. Die Menschen im Kaffee schienen sich nicht wirklich um das Auftauchen des Nodachi-Trägers zu kümmern, sie waren alle in ihre eigenen Gespräche und Zeitschriften versunken. Lediglich genannter Journalist versuchte sie subtil zu beobachten, versagte dabei aber fast schon kläglich. Etwas überrascht hob Ivy eine Augenbraue, als der Dunkelhäutige sie fragte wo sie denn hingehen würde, wenn sie Urlaub machen würde. Als Waisenkind hatte sie nie wirklich die Mittel gehabt um überhaupt über so etwas nachzudenken, weshalb sie einige Momente nachdenken musste. "Ich denke mal auf irgendeine Sommerinsel... Ich weiß es nicht, ich habe bisher nur Geschichten von meinem Bruder gehört." antwortete sie ehrlich und stützte ihr Kinn auf ihre Hand, nachdem sie ihren Arm auf dem Tisch positioniert hatte.
"Wie lautet eigentlich dein Name, wenn ich fragen darf?" rückte sie schließlich auch mit der Frage raus, die sie seit ihrem unüblichen Treffen am Steg schon geplagt hatte. Normalerweise hätte sie ja schon längst gefragt, aber die Umstände waren dieses mal wohl etwas... Sonderbarer.
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Sho Abarai
Anzahl der Beiträge : 32
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BeitragThema: Re: Kaffeehaus auf Minion   Sa Dez 17 2016, 09:47

Das Kaffeehaus war gut besucht. Die meisten Kunden waren mit sich selbst beschäftigt und beachteten die beiden Neuankömmlinge gar nicht. Lediglich eine Person richtete seinen Blick interessiert auf die sie und notierte sich etwas. Da nicht wirklich bekannt war, dass er für die Rebellion tätig war, machte er sich wegen ihm vorerst keine Sorgen.
Der Antwort von Ivy nach, schien sie hier keiner beschäftigten Tätigkeit nachzugehen. Für sie war dieses Etablissement lediglich ein Zeitvertreib für ihren tristen Alltag. Da kannte er bessere Hobbys, weswegen er dies kommentarlos so stehen ließ. Er warf einen Blick in die Karte. Die Auswahl war wirklich nicht sehr groß. Es gab viel Importiertes, aber auch einige heimische Teesorten, die wesentlich günstiger waren.
Yo, was willst du trinken. Meine Börse ist locker genug für uns beide", fragte er nach ihrem Getränkewunsch und hatte sich selbst schon für einen schlichten Pott Kaffee entschieden. Nur gut, dass die Rebellion ihm einige hundert Berry mitgegeben hat. So kam er wenigstens nicht als arme Socke rüber, die sich bei ihr durchschnorren wollte.
Die Braunhaarige antwortete auf seine Frage nach dem Urlaubsziel. Es war eher eine subtile Frage, um ihre Reisebereitschaft zu ergründen, die notwendig war, um bei der Rebellion mitzuwirken. Natürlich gab es auch festgefahrene Rebellen, die am liebsten auf einer Insel blieben, doch waren sie eher selten und auch schlechter einsetzbar. Doch dies war bei seinem Gegenüber nicht der Fall, weswegen es ihm ein Lächeln entlockte. Zusätzlich sprach sie wieder ihren Bruder an. Offenbar hatte sie eine starke Bindung zu ihm gehabt, weswegen er verstehen konnte, dass Eduardo darauf bestand den Namen nicht preis zugeben. Sollte sich bei ihrer Ankunft auf der Grand Line herausstellen, dass ihr Bruder verstorben war, würde das der Braunhaarigen ihre Hoffnung und Bereitschaft für eine bessere Welt zu kämpfen, gänzlich nehmen und das war nicht sein Ziel.
"Ich war schon auf einigen Sommerinseln. Dort ließ es recht gut chillen, yo", erzählte er seine Erfahrungen davon. Er hatte sich auf dem Stuhl zurückgelehnt und hielt Ausschau nach einer Kellnerin, der sie ihre Getränkewünsche übermitteln konnte. In dieser Zeit kam die Kleine auf seinen Namen zu sprechen.
"Ich bin Sho. Sho Abarai, der Rônin", stellte er sich vor, als würde er vom Wetter reden. Die Erwähnung seines Namens war ihm so gleichgültig, dass er dabei der Kleinen nicht mal in die Augen sah, als er es von sich gab.
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Katsuki
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BeitragThema: Re: Kaffeehaus auf Minion   Sa Dez 17 2016, 14:25

Ivy warf dem blonden Journalisten einen giftigen Blick zu. Sie mochte diese penetrante Art und Weise nicht, mit der er versuchte alles und jeden zu analysieren um seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen, die auf dieser Insel wirklich niemand nachvollziehen konnte. Die Frage, die die Braunhaarige aber am meisten brannte war die, was er davon hatte - War seine Persönlichkeit wirklich so verstört wie sie annahm? Oder wollte die Weltregierung einfach alles über die Menschen wissen, die in ihren Gefilden wohnten? Klar, Minion gehörte zum Einflussgebiets Lnveel, welches unabhängig war. Aber wenn sie ihre mäßig begabten Journalisten überall hinschicken mussten, wieso dann keine Diplomaten? Es war fast so, als würde man hier einen völlig Fremden integrieren, ganz ohne Ziel und Verstand.
"Ich nehme einen Grünen Tee... Danke für die Einladung." kam es nur knapp und freundlich von ihr, als der Nodachi-Träger eröffnete ihr ein Getränk spendieren zu wollen. Damit war er schon mal zuvorkommender als der Großteil der Leute hier. Und hoffentlich hatte der blonde Giftzwerg dann auch was tolles zu berichten, wenn er seinen Zuwanderungsbericht schrieb.
"Ein Rônin? Robert hat mir mal davon erzählt... Du bist also ein herrenloser Samurai?" Ivy schaute den Mann, der sich ihr als Sho vorgestellt hatte, mit großen und funkelnden Augen an. Sie hatte ihren Bruder schon immer dafür beneidet, dass er ein Dojo auf einer benachbarten Insel besuchen durfte, während man ihr vorhielt es wäre für eine Frau ein Unding ein Schwert zu führen. Sie hat ihm immer aufmerksam und neugierig zugehört, wenn er mal wieder etwas neues zu berichten hatte, deswegen weiß sie auch das ein oder andere über den Samuraikult. "Aber was macht ein Rônin denn auf Minion?" schob sie noch hinterher, während die Bedienung - eine Bekannte Ivys - ihre Bestellung aufnahm.
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Sho Abarai
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BeitragThema: Re: Kaffeehaus auf Minion   Sa Dez 17 2016, 15:36

Ab und an sah der Dunkelhäutige auf Ivy hinunter und sah, wie sie den komischen Kauz mit einer negativen Miene anstarrte. Es wirkte beinahe so, als wäre es eine Person, die sie nicht leiden konnte. Vielleicht eine von wenigen auf dieser Insel. Doch genug um sie sauer werden zu lassen. Zumindest wenn man ihr ins Gesicht sah.
"Stört dich dieser Kek etwa?"
Es war mehr eine Information für ihn. Er würde den Kerl bei einer Bejahung seiner Frage sicherlich keinen neuen Scheitel ziehen. Doch war dies eine Person, die er vermutlich genauer im Blick behalten würde. Je nachdem was Ivy antworten würde.
Die Kleine nahm eine Grünen Tee, was ihn nicht sonderlich störte. Kinder in ihrem Alter sollten keinen Kaffee trinken. Da war Tee schon die richtige Entscheidung.
Sie kamen auf seine Vorstellung zu sprechen. Die Kleine weiste ein recht fundiertes Wissen auf, welches sie von ihrem Bruder hatte.
"Exakto. Ich bin herrenlos geworden, nachdem mein Clan ausgelöscht wurde", erzählte er recht gefühllos. Der Rônin hatte es schon seit Jahren verarbeitet, weswegen es ihm leicht fiel davon zu erzählen. Und er ging auch nicht davon aus, dass die Leute aus dem Kaffee mit dem Begriff Samurai etwas anfangen konnten.
Da kam gerade die Bedienung auf sie zu, ehe er die andere Antwort geben konnte, die die Kleine noch kurz vorher nachgeschoben hatte.
"Yo, einen Pott Kaffee Cremá aus dem Southblue und einen Grünen Tee für meine weibliche Begleiterin hier", gab er die Bestellung auf. Die adipöse Kellnerin nickte nur und verschwand hinter dem Tresen, um die bestellten Getränke herzurichten.
Jetzt kamen sie zum Kern seiner Anwesenheit.
"Ein Rônin ist hier um einen Gefallen für Eduardo O'Collins zu erfüllen. Dieser straighte Dude bat mich, dich auf die Grand Line zu bringen", erzählte er ihr wahrheitsgetreu. Kaum hatte er dies ausgesprochen, bekamen sie auch ihre Getränke. Schneller Service!
Er blies ein wenig in die große Tasse und schlürfte sich einige Tropfen seines Kaffee in den Mund. Nicht schlecht, wenn auch nicht der schmackhafteste, den er jemals probiert hatte. Die Tasse unter seinem Mund haltend, sah er die Kleine eindringlich an und wartete auf ihre Reaktion.
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Katsuki
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BeitragThema: Re: Kaffeehaus auf Minion   Sa Dez 17 2016, 17:24

Ivy wollte nicht wirklich auf die Frage des Afros eingehen, ob sie Probleme mit dem blonden Journalisten hatte, weshalb sie schlicht nickte und ihm bedeutete, dass die ganze Sache nur halb so wild war. Sie mochte ihn und seine Art einfach nicht, mehr gab es da wohl auch nicht zu sagen.
Es überraschte die Braunhaarige jedoch ein wenig, als Sho anfing so emotionslos von seiner Vergangenheit zu sprechen, ohne sich dabei auch nur einen Funken der Wehmut anmerken zu lassen. Wo sie selbst seit einem Jahr täglich wehmütig zum Meer hinaus schaute, in der Hoffnung ihr Bruder würde bald zurückkehren, hatte er vermutlich sein Schicksal akzeptiert und das beste daraus gemacht. Es musste wahrhaftig kein tolles Erlebnis sein, seinen ganzen Clan zu verlieren... Besonders, wenn man an den anderen Orten der Welt so argwöhnisch angeschaut wurde wie hier. Das kleine Mädchen empfand ein wenig Mitleid für den großgewachsenen Mann, wusste aber auch, dass er vermutlich selbst kein allzu großes Problem mehr mit seinen Umständen hatte. Ivy fragte sich, ob alle Wunden über die Jahre heilen würden, ober ob es ganz und gar darauf ankam, wie man mit ihnen umging. In jedem Fall hatte sie Respekt für ihn und seine Entscheidung.
"Und... Was machst du jetzt, so ... herrenlos? Arbeitest du für jemand anderes?" Es kam der Kleinen wie eine Pfandfrage vor, dennoch konnte sie sie nicht zurückhalten. Ein Rônin würde wohl kaum als Söldner für aller Länder Herren arbeiten, trotzdem musste es doch bestimmt irgendetwas geben, was er gerade mit seinem Leben anstellte, oder?
Als der Nodachi-Träger schließlich auf ihre vorherige Frage einging und ihr eröffnete, den Auftrag erhalten zu haben sie zu suchen, weiteten sich erneut ihre Augen. Sie wusste zwar nichts mit dem Namen O'Collins anzufangen, war sich aber sicher, dass zumindest die Möglichkeit bestand, dass ihr Bruder dabei seine Finger im Spiel hatte. Ein Zufall war nun wohl auszuschließen. Mit einem leichten Grinsen nippte sie schließlich an ihrem Tee, der kurz zuvor zusammen mit dem Kaffee des Dunkelhäutigen serviert worden war, und begann zu sprechen. "Ein Mädchen kennt Eduardo O'Collins aber nicht... Mag ein Rônin sie über diesen straighten Dude aufklären?"
Sie konnte ein weibliches Kichern nicht unterdrücken, als sie versuchte seinen Slang zu imitieren. Irgendwie hatte er etwas.
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Sho Abarai
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BeitragThema: Re: Kaffeehaus auf Minion   Sa Dez 17 2016, 19:59

Das Mädchen nickte lediglich auf seine Frage bezüglich des ominösen Mannes, der sie beobachtete. Entweder war er zu gefährlich, um offen über ihn zu sprechen oder er war der Mühe nicht wert, was eher auf den Gesichtsausdruck von Ivy passte. Er ließ dennoch zwischendurch einen flüchtigen Blick auf ihn haften, da er sich schon sehr verdächtig benahm.
Bei ihrer nächsten Frage musste er ein wenig nachdenken. Wenn man es genau nahm, hatte er viele Herren. Und sogar eine recht attraktive Dame, aber das tat nichts zur Sache. Doch hatte er sich bisher noch mit keinen von Ihnen sehr verbunden gefühlt, dass er einen von ihnen als seinen Meister betiteln konnte. Ein Philosoph könnte nun auch verlauten lassen, dass die Sache für die er kämpfte sein Herr war, doch war solch eine Denkweise nicht Sho's Stil.
"Ich bin weiterhin ein Rônin und arbeite zur Zeit für einige Chicas und Dudes, unter anderem auch für Eduardo", erklärte er der Dame, ohne die Rebellion direkt anzusprechen. Mit dem Kerl im Rücken wäre dies auch nicht sonderlich schlau. Jetzt war sein Einfallsreichtum ins Sachen Umschreibung gefragt. Nur gut, dass er schon zu ungünstigeren Situationen Leute rekrutieren musste, was es hier noch relativ einfach war. Einmal musste er mal einen Marinesoldaten in der Kantine rekrutieren, während er sich selbst als Koch ausgab. Von diesem Handwerk hatte er nicht so viel Ahnung, weswegen auch die gesamte Mannschaft dieses Stützpunkts am nächsten Tag an Durchfall und anderen Magen-Darm-Beschwerden litt. Aber seinen Auftrag hatte er erfolgreich ausgeführt.
Im nächsten Moment wollte sie mehr über O'Collins wissen. Nichts leichter als das. Es reichte wohl, wenn er ihr erzählte, was man sich auch aus der Tageszeitung herleiten konnte.
"Der straighte Dude ist wohl einer der größten Geschäftsmänner, die man sich vorstellen kann. Er hat enorm viel Sway auf der Grand Line und teilweise auch darüber hinaus. Es soll sogar heißen, dass er mit diese Crew aus dem Underground zusammenarbeitet, die sich "Rebellion" gewässert hat", erklärte Sho. Das letzte Detail stand sogar mal in der Tageszeitung, wodurch der Journalist schon mal nichts hatte, was er gegen ihn verwenden konnte, als simple Volksverhetzung, mit dem der Rônin aber umgehen konnte. Es trieb ihm aber ein Lächeln aufs Gesicht, als sie versuchte seinen Slang nachzumachen. Bisher hatte das selten einer getan, was schon recht erfrischend auf ihn wirkte.
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Katsuki
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BeitragThema: Re: Kaffeehaus auf Minion   Sa Dez 17 2016, 20:23

Schweigend lauschte sie den Worten des Rônins, während sie genüsslich an ihrem Tee nippte. Sie wusste nicht so recht, was sie von der ganzen Geschichte halten sollte, empfand es aber dennoch als wirksame Ablenkung. Und wenn dieser Eduardo sie wirklich auf der Grand Line sehen wollte, dann wäre es gar nicht mal so abwegig, dass ihr Bruder vielleicht doch seine Finger im Spiel hatte. Er war schon immer gut darin die Menschen um seinen Finger zu wickeln, es war also gut möglich, dass er diesen Geschäftsmann schlicht um einen Gefallen gebeten hatte, welcher diesen an den Nodachi-Träger weitergegeben hatte.
Das wäre jedenfalls ihre Sicht der Dinge, wenn es denn stimmen würde. Sie war keine Anhängerin davon, den Menschen um sie herum blind zu vertrauen und zu folgen, nur weil sie ihr gute Intentionen vorspielten. Das Auftauchen Shos warf einige Fragen auf, die vermutlich nicht mal er selbst ihr beantworten konnte. Sie empfand seine Gesellschaft als recht lässig und freundlich, dennoch wusste sie weiterhin nicht, wo sie an ihm lag. Was sie hörte ließ sie aber nicht generell misstrauisch werden, auch wenn ihr der Begriff Rebellion ein wenig zuwider war. Sie hatte nicht viel mit den politischen Fraktionen der Welt zu tun, aber wer für seine eigene Freiheit eintrat hatte es bestimmt nicht verdient als ein Rebell tituliert zu werden... Auch wenn Ivy von der ganzen Geschichte wohl nicht genug Ahnung hatte, um sich ein klares Bild von dieser Sache zu machen.
Und... Was erhofft sich dieser straighte Geschäftsmann von mir?" formulierte sie schließlich ihre Frage und stellte den Tee auf dem Tisch ab. Es war eine ehrliche Frage, wenn sie auch etwas harsch klingen mochte. Es kam halt nicht jeden Tag vor, dass ein Fremder auf Minion ankam und ihr offen legte dass ein einflussreicher Geschäftsmann aus der Grand Line ihre Anwesenheit wünschte.
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Sho Abarai
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BeitragThema: Re: Kaffeehaus auf Minion   Sa Dez 17 2016, 20:55

Während sie in sich gekehrt nachdachte, nahm er immer wieder einen Schluck von seinem Kaffee und beobachtete sie. Sie schien sich einige Gedanken zu seinen Ausführungen zu machen, was recht gut war. Unüberlegt sich in etwas hineinzustürzen war nie etwas gutes. Zumindest in den meisten Fällen. In mancher Hinsicht konnte sowas auch gut, wenn nicht sogar besser ausgehen. Aber immerhin nur in mancher Hinsicht. Er war sich sicher, dass die Kleine genug Verstand besaß, um nicht völlig gedankenlos zu handeln.
So stellte sie ihm weiterhin eine Fragen. Dieses Mal ging es um die Intentionen von Eduardo, was ihn veranlasst hatte den Rônin hierher zu schicken und sie abzuholen. Jetzt musste er mal wieder mit Unwissenheit punkten.
"Das erfährst du wohl erst, wenn du ihn persönlich triffst", sprach er entspannt aus und bekam langsam wieder Hunger auf eine Zigarette. Nur schade, dass dieses Lokal Nicht-Raucher verbat sich hier einen Glimstengel anzustecken. So trank er seinen Kaffee aus und sah seine Gesprächspartnerin mit dem typischen Wir-sind-hier-wohl-fertig Blick an. Er zückte seine schmucklose Geldbörse aus seiner luftigen Hose und legte neben dem Preis für die Getränke auch ein großzügiges Trinkgeld auf den Tisch. Wenn er schon als Fremder hier war und ein Mädchen aus dem Dorf entführte, konnte man wenigstens nicht sagen, dass er geizig war.
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Katsuki
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BeitragThema: Re: Kaffeehaus auf Minion   Sa Dez 17 2016, 21:52

Die Braunhaarige musste zugeben, dass Sho sie mit dieser Aussage wenig überzeugt hatte. Ihr war zwar bewusst, dass er vermutlich nicht gerade in offiziellem Auftrag hier war, aber ein wenig mehr Informationen wären wirklich schön gewesen. Zu seiner Verteidigung musste aber auch gesagt werden, dass sie keine Ahnung hatte, wie viele Informationen er selbst erhalten hatte, ehe er aufgebrochen war. Was Ivy jedenfalls sicher ausschließen konnte war, dass er vermutlich nicht in negativer Absicht zu ihr gekommen war. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, dass ein herrenloser Rônin den ganzen Weg von der Grand Line zu ihr antreten würde, nur um schlechte Intentionen zu verfolgen. Dafür war sie als vorlautes, unwissendes Waisenkind einfach zu unwichtig. Es war aber weiterhin denkbar, dass sein Auftraggeber nicht die besten Absichten hatte und er vielleicht auch deswegen nicht viel zu seinem Auftrag zu sagen hatte, einfach weil er ihn mit weiteren Informationen vielleicht nicht ausgeführt hätte. Wie dem auch sei, sein Blick sprach in diesem Moment mehr als tausend Wörter, sodass das junge Mädchen in Gedanken durchging, wo sie ihn jetzt am besten hinführen sollte... Es wäre wohl ein Ort angebracht, an dem sie sich ungestört unterhalten konnten. Und da kam ihr der wohl passendste Ort in den Sinn, der sich ihnen auf dieser trostlosen Winterinsel anbot. Sie lächelte der Bedienung zu, als diese das Geld an sich nahm und dem Nodachi-Träger ein freundliches Dankeschön zumurmelte. Mit einem Schluck leerte sie ihre Tasse und stand auf, nur um so gleich erneut den Arm des Afros zu ergreifen und zur Tür zu deuten. Sie wollte nicht, dass die Leute dachten er würde sie irgendwo hinführen, weshalb sie in diesem Moment schlicht die Initiative ergriff. "Komm, Sho! Ich muss dir was zeigen!" Ein ehrliches Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie sich zusammen mit dem großgewachsenen Mann zur Tür aufmachte. Im Augenwinkel bemerkte sie erneut den stechenden Blick des Journalisten, sprach ihm aber keine weitere Bedeutung zu.

Sho, Ivy gt Verschneite Straßen
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