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 Straßen & Gassen der Hauptstadt

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Admin a.D.
Admin a.D.
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Forengeist
Anzahl der Beiträge : 313
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Ort : Niedersachsen
BeitragThema: Straßen & Gassen der Hauptstadt   Fr Mai 26 2017, 21:56

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Yari Zuko
Anzahl der Beiträge : 20
Anmeldedatum : 22.05.17
BeitragThema: Re: Straßen & Gassen der Hauptstadt   Fr Mai 26 2017, 22:24

Jacques & Yari cf Palastanlage

Yari entschloss sich, nicht auf die Frage ihres Begleiters einzugehen und stattdessen schlicht anzufangen sich in Bewegung zu setzen, konnte sich aber dem Bedürfnis nicht erwehren, die Arme vor ihrer Brust zu verschränken und Jacques möglichst wenig Beachtung zu schenken. Es war nicht das erste Mal gewesen, dass der Rothaarige die beiden wegen seines Stolzes in eine Bredouille geritten hatte, und so langsam war sie es leid sich immer um ihn sorgen zu müssen, wenn er die Klappe mal wieder vor den falschen Personen aufriss. Manchmal hinterfragte sie wirklich, was er genau hatte, dass sie ihn nicht einfach wie jeden anderen Macho ignorierte und sich bessere Freunde suchte, aber jetzt war es vermutlich zu spät für solche Gedankengänge. Die Wachen, die sie zuvor bereits in die inneren Gebäudekomplexe der Palastanlage gelassen hatten, musterten sie erneut kurz, ehe sie wieder den Weg freigaben und ihnen einen angenehmen Abend wünschten, was die blonde Soldatin kurz erwiderte. Ein Blick zum Himmel ließ verlauten, dass der Anbruch der Nacht bald bevorstand, was ihrem Auftrag vermutlich in die Karten spielen sollte.

Der Stallbursche würde entweder Überstunden arbeiten oder nun bald anfangen sich zur Ruhe zu begeben, sollte er seine anstehenden Arbeitsspitzen bereits bewältigt haben. In beiden Fällen war es nicht undenkbar, dass sie ihn somit isoliert angehen konnten, was Yari zumindest ein wenig Erleichterung brachte. Dennoch fand sie es suspekt, dass sie gerade einen Stallburschen ermorden mussten. "Ich denke mal hinter der Sache steckt etwas mehr als die Gefahr einen Rebellen in den eigenen Reihen zu haben." kam es schließlich etwas trocken von ihr, während sie versuchte Jacques gerade so die Aufmerksamkeit zu schenken, die benötigt wurde um zu kommunizieren. Eigentlich wollte sie ihn für die nächsten fünf bis zehn Minuten ignorieren. "Vielleicht hat er ja etwas wichtiges entwendet oder eine Schlüsselperson mundtot gemacht. Ich denke nicht, dass man sonst uns auf diesen Auftrag schicken würde."
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Princeton D. Jacques
Anzahl der Beiträge : 21
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BeitragThema: Re: Straßen & Gassen der Hauptstadt   Fr Mai 26 2017, 22:39

Doch statt auf seine Frage einzugehen, setzte sich die blonde Dame einfach in Bewegung. Auch verschränkte sie die Arme vor der Brust und ignorierte. Er musste kurz grinsen, er kannte dieses Verhalten von ihr nur zu gut und wusste das es nicht lange anhalten würde. Er musste sie jetzt einfach kurz in Ruhe lassen und dann würde sich das von selbst regeln, wie bisher auch immer. Denn all das hatten sie während ihrer Ausbildung zu oft durchgekaut. Während er sich anfangs so noch locken ließ, klappte das nun nicht mehr. Stattdessen lief der Mann einfach neben ihr her und musterte die Wachen erneut abschätzig ehe sie passieren durften. Das sie den beiden einen angenehmen Abend wünschten ignorierte der rothaarige Elitesoldat einfach. Er überlegte zwar kurz sie etwas aufzuziehen wären sie schmollte, doch verwarf er den Gedanken schnell wieder. Auch wenn ihm die Mission ziemlich egal war, war sie doch zu einfach um sie vermasseln zu können wollte er trotzdem aufmerksam bleiben. Er wusste das würde Yari mehr imponieren als alles was er zu seinem Verhalten gegenüber Capricorn und Allister auch nur sagen konnte. Und wollte er nicht Schuld sein das Yari ihr Ziel nicht erreichte, denn auch wenn diese Mission in seinen Augen belanglos war, war klar das es sich um die Aufnahmeprüfung handelte.
"Redest du also wieder mit mir", neckte er sie doch für einen Moment ehe er wieder ernster wurde.
"Ich denke einfach sie wollen sehen ob wir die Sache erledigen können. Mach dir keinen all zu großen Kopf, sie wollen bestimmt nur sehen ob wir in der Lage sind die Feinde der Weltregierung auszuschalten. Ob der Stallbursche zu diesen gehört oder nicht, interessiert mich nicht sonderlich um ehrlich zu sein", gab er seine Einschätzung zu dieser Mission.
Falls der Stallbursche überhaupt zu den Rebellen gehörte war er sicherlich kein ranghohes Mitglied. Jacques war sich ziemlich sicher das von dem Mann nicht die geringste Gefahr ausging. Da die Mission wirklich zu leicht war um weiter darüber nachzudenken, sprach er etwas anderes an was ihn beschäftigte.
"Da du dich ja mit Tritttechniken besser auskennst als ich, wie denkst du hat Capricorn das vorhin angestellt", wandte er sich mit einer gewissen Neugier in der Stimme an seine blonde Begleiterin.
Wie auch immer der Steinbockmensch das geschafft hatte, Jacques wollte es wissen. Diese Technik war ziemlich mächtig und falls es eine Möglichkeit gab diese ebenfalls zu lernen, wollte der rothaarige Elitesoldat diese Chance nutzen.
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Yari Zuko
Anzahl der Beiträge : 20
Anmeldedatum : 22.05.17
BeitragThema: Re: Straßen & Gassen der Hauptstadt   Sa Mai 27 2017, 18:54

Yari hatte keine andere Reaktion erwartet, zeigte sich aber ansonsten recht unbeeindruckt von des Ausführungen des Rothaarigen. Die Anmerkung, dass sie ja doch wieder mit ihm spreche, ignorierte sie dabei schlicht mit einem Seufzer, auch wenn sie nicht vorgehabt hatte ihn jetzt für den Rest des Tages auf das Abstellgleis zu stellen. Sie wünschte sich nur manchmal, dass er vielleicht zumindest mal aus seinen Fehlern lernen würde. Anderseits wäre es dann aber auch wohl nicht mehr Jacques. Als ihr Kamerad dann jedoch auf die Tritttechnik des Steinbockmenschen zu sprechen kam, derer sie vor nicht allzu vielen Minuten Zeugen geworden waren, schaute die blonde Soldatin ihm etwas verwundert in die Augen. Sie hatte nicht erwartet gehabt, dass der ach so von sich selbst überzeugte Adelige aus zweiter Reihe sich eine gewisse Neugier daran fressen würde. Andererseits war es aber auch nicht verwunderlich, wenn man den Fakt betrachtete, dass er immer darauf hinaus war besser als sein Gegenüber zu sein. Yari überlegte einen Moment, ehe sie etwas belanglos mit den Schultern zuckte und zu einer Antwort setzte.

"Vermutlich hat er seine Geschwindigkeit dazu genutzt, um die Luft zu schneiden. Prinzipiell wäre das möglich, wenn man über genügend Kraft und Selbstbeherrschung verfügt. In dem Ausmaß hatte ich es aber nicht erwartet." In ihrer Stimme schwang ein klein wenig Ehrfurcht vor der Kraft mit, der sie vermutlich bald Teil werden sollten. Wenn das, was Capricorn ihnen dort gezeigt hatte, ein Teil der Formel 6 war, dann wollte Yari eigentlich nicht wirklich darüber nachdenken, wie die anderen 5 Formen aussahen. Wobei, einen gewissen Reiz hatte es ja schon, Vermutungen darüber anzustellen. "Denkst du, dass er uns alle 6 Formen seiner Formel 6 beibringen wird, wenn wir unsere Arbeit und unser Training so fortführen wie zuvor?" Die Neugier, die Jacques vor wenigen Momenten an den Tag gelegt hatte, schien auch sie jetzt zu erfassen. Auch wenn sie eigentlich vorgehabt hatte, den Rothaarigen mal für eine etwas längere Zeit zu ignorieren... Aber es war wohl auch nicht das erste mal, dass ihr das nicht gelang.
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Princeton D. Jacques
Anzahl der Beiträge : 21
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BeitragThema: Re: Straßen & Gassen der Hauptstadt   So Mai 28 2017, 20:13

Als Yari ihm verwundert in die Augen schaute, wandte der rothaarige Elitesoldat seinen Blick ab. Es war einer der wenigen Momente, in denen er sich nicht allen überlegten fühlte. Und das kotzte ihn regelrecht an. Er hatte nicht damit gerechnet so schnell jemanden zu treffen der stärker war als er. Und das er Capricorn dann offensichtlich kämpferisch weit unterlegen war, drückte noch mehr auf seine Stimmung. An der Akademie war er es gewohnt der stärkste und begabteste zu sein, nahm man Yari mal heraus. Doch von dieser Formel 6 hatte man dort nichts gelernt, sie wurde nicht einmal erwähnt. Und doch schien sie einen Menschen auf die nächste Stufe zu hieven. Und genau das war es, was er wollte. Doch auch wenn er es nicht gerne zugab und erst recht nicht offen gegenüber anderen zugeben würde, hatte er noch viel zu lernen. Er war gespannt wie ihr Training unter Capricorn aussehen würde, sobald diese Mission erledigt war.
Als sie so die Straße lang gingen, fiel ihm ein dicklicher Mann Mitte zwanzig auf mit langem blonden Haar und ungepflegtem Bart. Auch dessen Unterkiefer stand etwas hervor, er stank erbärmlich. Er war sturz betrunken und hatte sich vollgekotzt. Dieser fette Hurensohn, dachte sich der rothaarige Mann nur und trat nach dem am Boden liegenden als er vorbeiging. Dieser fiel einfach um und schlief weiter.
"Abschaum", gab er angewidert von sich ehe er weiterging.
Nun da er etwas Frust abgebaut hatte, den Rest würde er am Stalljungen raus lassen wandte er sich wieder Yari zu.
"Ich denke das wird er falls wir uns als würdig erweisen, oder warum sollten sie nur nach den besten suchen? Sie haben ja Glück diesen mit mir gefunden zu haben....und mit dir ebenfalls", fügte er nach kurzem zögern hinzu.
Falls es jemanden gab den er am ehesten als ebenbürtig bezeichnen würde war es die blonde Dame neben ihm. Doch musste er dies ja nicht zu oft erwähnen, sonst würde sie am Ende ein Ego haben was mit seinem mithalten könnte. Und zwei große Egos ging auf lange Zeit niemals gut.
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Yari Zuko
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BeitragThema: Re: Straßen & Gassen der Hauptstadt   So Mai 28 2017, 20:39

Yari machte automatisch einen Schritt nach links, als das ungleiche Duo an einem eher, naja, nennen wir es ungepflegteren und korpulenten Mann vorbeikam, der sich zu allem Übel auch noch selber angebrochen hatte und halbtot am Boden lag. Im Reflex wollte sie Jacques eigentlich dafür schelten, dem hilflosen Mann, den man am besten als "Fetten Hurensohn" hätte beschreiben können, einfach so im Vorbeigehen zu treten, doch konnte sie es eigentlich nachvollziehen. Wenn man sich schon dem Suff hingab, dann konnte man das zumindest dort machen, wo nicht jeder andere Mitbürger es sehen konnte. So glich es mehr einer Farce, die kein Mitleid verdient hatte. Als der Rothaarige schließlich in typischer Manier auf ihre Frage antwortete wollte sie ihm schon einen tödlichen Blick zuwerfen, hielt sich aber selber davon ab, als er seine Aussage selber entschärfte. Wenn er schon mit seinem Ego protzen musste, dann wollte Yari zumindest, dass er damit nicht auch sie herabsetzte. Ein kleines Kichern folgte, dann verschränkte die blonde Soldatin ihre Arme hinter dem Kopf und seufzte. Ihr Körper fühlte sich eigentlich zu erschöpft an, als dass sie jetzt noch einen wichtigen Auftrag übernehmen konnte, aber sie tat was getan werden musste. Lediglich die Hoffnung, am Ende des Tages vielleicht doch noch in einem halbwegs bequemen Bett liegen zu können, hielt sie davon ab ihr eigenes Handeln zu hinterfragen.

"Schätze mal, dass wir in ein paar Minuten ankommen. Mal schauen, ob die Wachen uns ohne Kontrolle hineinlassen, ansonsten müssen wir wohl einen etwas unkonventionellen Weg hinein finden." merkte sie schließlich an, während die beiden weiter durch die Straßen schlenderten. Es war nicht so, als würde Option zwei außer dem Bereich des Möglichen liegen, eigentlich wäre er für die Art von Auftrag auch produktiver, doch wäre es lustig unter dem Deckmantel der Weltregierung in das Anwesen hinein zu marschieren, den Stallburschen zu ermorden und anschließend wieder zu verschwinden als wäre nichts gewesen. Yari blinzelte noch kurz vehement, als ihr irgendetwas in ihr Auge flog, bevor sie wieder zu Jacques blickte. "Oder wollen wir uns einfach direkt unkonventionell reinschmuggeln? Wäre irgendwie unterhaltsamer..."
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Princeton D. Jacques
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BeitragThema: Re: Straßen & Gassen der Hauptstadt   So Mai 28 2017, 21:00

Als sie an dem Mann vorbei waren, stieß Jacques seine Begleitung mit dem Ellenbogen an.
"Willst du ihm nicht nach einem Date fragen", witzelte Jacques und lachte kurz.
Er war schon auf die wahrscheinlich angewiderte Reaktion von Yari gespannt. Zwischen all diesem Stress muss man sich auch mal einen Spaß erlauben. Und wenn es die Stimmung lockerte, wieso nicht? Und da die Mission nicht so schwer war, dass diese ihre ganze Konzentration forderte konnte er sich dies auch erlauben ohne Yari's Ärger auf sich zu ziehen. Denn sehr zum Ärger vieler Leute nimmt der rothaarige Elitesoldat nur wenige Sachen ernst und hat ein Talent dafür in schlechten Augenblicken unpassende Anmerkungen von sich zu geben. Er gähnte kurz, seine Augen brannten. Eigentlich wollte er schon längst im Bett liegen und sich ein wenig ausruhen, doch konnte er dies erst einmal vergessen. Er schätzte Capricorn als strengen Vorgesetzten ein, der nicht viel von übermäßig langen Schlafpausen hielt. So würden die beiden wohl auch die nächsten Tage nicht zu sonderlich viel Schlaf kommen. Eine Tatsache die ihm jetzt schon missfiel. Doch würde er sich noch früh genug darüber beschweren, da war er sich sicher.
"Ich glaube kaum das die Wachen sich trauen würden uns zu kontrollieren. Geschweige denn in meiner Anwesenheit überhaupt Hand an dich zu legen", merkte er ruhig an.
Immerhin wussten die meisten Leute auf dieser Insel wer sie waren, einzig das kleine Dorf am Altschauernberg war vom Rest der Insel abgeschnitten und könnte sie deshalb womöglich nicht kennen. Also warum sollte man die beiden kontrollieren? Als er Yari's Vorschlag vernahm grinste er nur.
"Klingt nach Spaß. Und ich glaube kaum das Capricorn von uns erwartet, dass wir den einfachen Weg durch den Haupteingang nehmen", antwortete er recht locker.
Immerhin sollten sie Rekruten des besten Geheimdienstes der Welt werden. Und als solche ging man nicht durch den Haupteingang, gesehen von anderen Menschen. Das gäbe viel zu viel offene Enden die beseitigt werden müssten. Und es dürfte wohl im Interesse der Weltregierung liegen die zivilen Opfer in Ländern der Weltregierung so gering wie möglich zu halten. Zumindest solange dies nicht den Erfolg der Mission gefährdete.
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Yari Zuko
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BeitragThema: Re: Straßen & Gassen der Hauptstadt   So Mai 28 2017, 21:22

Yari verdrehte schlicht die Augen und schmunzelte, als Jacques ihr ein Date mit dem trunkenen Mann vorschlug, der wie eine Schnapsleiche hinter ihnen an der Hauswand lag. Sie nahm ihm diesen Humor nicht übel, wusste aber genau, wie sie seinen dummen Sprüche auskontern konnte. Die Blondine überlegte einen Moment, wie sie es am geschicktesten machen sollte, ehe sie ihm einen koketten Blick zuwarf und mit einer mädchenhaften Stimme anfing zu sprechen. "Du möchtest meine Unschuld doch nicht an so einen Kerl abtreten, oder?" Sie ließ den Satz einige Augenblicke wirken, dann drehte sie sich wieder zur Straße und zuckte belanglos mit den Schultern. "Wobei, das geht ja gar nicht mehr. Hihi." Sie kicherte noch einen Augenblick, dann führte sie ihren Weg durch die Hauptstadt fort. Wenn ihr Orientierungssinn sie nicht allzu sehr täuschte - was unwahrscheinlich war - waren es nur noch zwei Straßen, bis das Anwesen des Schatzmeisters ihnen bereits ins Auge stechen würde.

"Und was schlägst du vor? Sollen wir uns durch den Kanal reinschleichen und dann schauen, ob wir in den Bedienstetenflügel kommen?" Neugierig schaute sie zum Rothaarigen, der zurecht angemerkt hatte, dass man von ihnen eigentlich nichts anderes erwarten würde. Aber obwohl es Teil ihres Ausbildung gewesen war, so war es dennoch etwas anderes sich mit Rekrutenkleidung in freundliches Territorium zu begeben, dort die Kleidung zu wechseln, einen Verbündeten zu infiltrieren und einen seiner Bediensteten stumm zu schalten. Es war ein wenig bitter, wenn man so darüber nachdachte, aber irgendwo halt auch arbeit, die gemacht werden musste. "Ich denke aber mal, dass wir den Auftrag nur machen müssen, weil es sich gerade anbietet. Es ist unwahrscheinlich, dass die Weltregierung ihren Geheimdienst für einen simplen Stallburschen im South Blue einschaltet."
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Princeton D. Jacques
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BeitragThema: Re: Straßen & Gassen der Hauptstadt   So Mai 28 2017, 21:41

Sein freches Grinsen verschwand aus seinem Gesicht und er blieb einen Moment stehen. Er wusste gerade nicht wie er reagieren sollte, doch fing er sich schnell wieder und schloss zu der blonden Dame auf. Mit einem gespielten Grinsen auf den Lippen versuchte er sich nichts anmerken zu lassen.
"Ähm nein. Das bezweifel ich", gab er zögernd von sich.
So richtig wusste er nicht wie reagieren sollte, da hatte Yari ihn kalt erwischt. Er blickte gen Himmel und lief weiter als wäre nichts. Er hoffte nur das er nicht leicht rot war. Ausgenommen seiner Haare natürlich. An was dachte er da eigentlich gerade, sonst war er doch auch nicht solch ein Idiot. Er atmete tief durch und beruhigte sich wieder.
Als er dann ihren Vorschlag hörte rümpfte er die Nase. Er hatte wirklich keine Lust durch den Kanal sich rein zu schleichen. Das war unter der Würde des Adligen. Er bevorzugte einen anderen Weg, vielleicht ein wenig schwerer doch mussten sich dafür aber nicht durch den Kanal.
"Wir sollten uns ein offenes Fenster im Bedienstetenflügel suchen und dann durch das Dach dort hinein gelangen", schlug er vor.
Für die beiden sollte es kein Problem sein an den wenigen Wachen während eines Schichtwechsels unbemerkt vorbei zu kommen. Wie oft mussten sie ähnliche Manöver während ihrer Ausbildung vollführen. Beide hatten inzwischen genug Erfahrung darin, auch wenn das bisher auf Testgeländen war und nicht in einer realen Umgebung außerhalb des Übungsplatzes. Doch sollten die beiden es trotzdem schaffen, immerhin waren sich nicht um sonst das beste was diese Insel zu bieten hatte. "So ein Auftrag wäre normalerweise auch unter meiner Würde. Aber ich will dir nicht deinen Einstieg bei der Weltregierung vermiesen, nur deshalb bin ich überhaupt noch hier", gab er locker und mit abschätzigem Ton gegen Ende von sich.
Denn um ehrlich zu sein hatte er schon daran gedacht einfach zu verschwinden. Doch war er sich erstens sicher das die beiden beobachtet wurden. Unter außerdem würden Capricorn und Allister wohl Yari dafür verantwortlich machen das sie ihn nicht aufgehalten hätte. Und an die Bestrafung die das wohl für die blonde Frau nach sich ziehen würde wollte der rothaarige Elitesoldat erst gar nicht denken.

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Yari Zuko
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BeitragThema: Re: Straßen & Gassen der Hauptstadt   So Mai 28 2017, 22:17

Yari zuckte erneut mit den Schultern, ihr war die Vorgehensweise relativ egal, solange sie zum Ziel führte. Lediglich ihre Klamotten waren noch etwas, worüber sie sich kümmern mussten, auch wenn sie sich da im Bedienstetenkomplex sicherlich Abhilfe schaffen konnten. Dementsprechend gab es relativ wenig, worüber sich die blonde Soldatin einen Kopf machte. Wenn man es etwas differenzierter sah, so war das, was sie gerade taten, auch nichts weiter als ein Routineeinsatz. Yari wunderte sich jedoch, wie es Alya derzeitig ging. Sie hatte ihre alte Freundin jetzt schon seit knapp 10 Jahren nicht mehr gesehen, es würde sie also nicht mal wundern, wenn sie sie gar nicht mehr erkennen würde. Schon irgendwie schade, dass ihr Training sie damals komplett aus dem Leben genommen hatte. Sie hätte sich gewünscht, wenigstens noch im Kontakt mit ihrem alten Freundeskreis stehen zu können.

Die blonde Soldatin schüttelte kurz den Kopf, als das Soldaten-Duo das letzte Mal abbog und nun direkt auf das Anwesen zusteuerte. Ihre Müdigkeit brachte sie nun also schon dazu Heimweh zu empfinden, wo es nicht hätte sein sollen. Ein Seufzer entfuhr ihrem Mund. Schlaf war nun wirklich dringend notwendig. Sie hoffte nur, dass sie nach dem Auftrag zumindest ein paar Stunden davon abbekommen würde. Es vergingen einige Momente, dann ließ Yari sich einen Augenblick zurückfallen, schlich sich von hinten an Jacques ran und legte ihm die Arme um den Bauch, nur um ihren Kopf auf dem halbwegs weichem Leder ablegen zu können. "Ich glaube meine Beine tragen mich nicht mehr lange. Es besteht nicht irgendwie die Möglichkeit, dass du mich den kleinen Hügel hochträgst, oder?" fragte sie dann noch sarkastisch, ehe sie wieder von ihm abließ und auf das Anwesen blickte. An sich waren es vielleicht zweihundert Meter, die sie den Hügel hinaufgehen mussten, um sich halbwegs unerkannt zum Personalkomplex schleichen zu können. Auch wenn Yaris Beine jetzt schon weh taten, wenn sie nur daran dachte.
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Princeton D. Jacques
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BeitragThema: Re: Straßen & Gassen der Hauptstadt   So Mai 28 2017, 22:44

Irgendetwas schien Yari zu beschäftigen, doch war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt sie sie darauf anzusprechen. Sobald sie später mehr Zeit hätten würde er sich allerdings nach ihr erkundigen. Doch gerade war nicht mehr genug Zeit, hatten sie ihr Ziel doch schon fast erreicht. Nur noch wenige Meter trennten die beiden Elitesoldaten von ihrem Ziel, als die Blondine ihre Arme um seinen Bauch legte. Auch wenn die Frage ob er sie den kleinen Hügel hochtragen könnte sarkastisch gemeint war, konnte sich der Rothaarige vorstellen das Yari der Moment der Entspannung gut tun würde. So zögerte er nicht lange und hob die kleinere Frau mit beiden Armen hoch, ehe er kurz grinste.
"Würden unsere Ausbilder das jetzt sehen würden sie uns beiden in Grund und Boden schreien. Tja wie gut das wir nicht mehr in der Ausbildung sind", gab er gut gelaunt von sich und ging langsam weiter den Hügel hinauf.
Für ihn war es keine Schwierigkeit die schmale blonde Dame den Hügel hoch zu tragen. Oben angekommen setzte er sich vorsichtig wieder ab und setzte sich einen Moment auf den kühlen Boden. Er wollte sich auch einen Moment entspannen ehe es richtig losging. Den waren sie erst einmal drin hätte er nicht mehr die Möglichkeit sich einen Moment hinzusetzen. Dann müsste alles sehr schnell gehen. Je länger sie dort drin blieben desto wahrscheinlicher war es das sie auffliegen würden. Und bei solch einer leichten Mission zu scheitern, nun mit dieser Schande wollte der von sich selbst überzeugte Adelige nicht leben. Er atmete noch einmal tief durch ehe er gähnte. Dann stand er wieder auf.
"Genug ausgeruht würde ich sagen, wir sollten das schnell hinter uns bringen mein Bett wartet auf mich", gab er kurz unterbrochen von einem weiteren Gähner von sich.
Er streckte sich noch einen Moment und machte sich dann bereit.

Jacques|Yari go to Anwesen des Schatzmeisters
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